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Ein Thema, über das fast alle Unternehmen stolpern, die sich mit Agilität auseinandersetzen und erste Erfahrungen sammeln, ist die unsichtbare Macht der Hierarchie. Man führt Sprints, Dailys und Retrospektiven ein, die Teams nutzen ihre neuen Boards, aber irgendwie bleibt die erhoffte Dynamik aus.
Es wird oft angenommen, dass das „Bearbeiten von Aufgaben“ gleichbedeutend mit „Fortschritt“ ist und das „Ausliefern von Features“ mit „fertig sein“. Doch unsere Welt ist übersät mit Features, die zwar wie vorgesehen funktionieren, aber den Kunden keinen echten Mehrwert bieten. Wenn also Features nicht automatisch Kundennutzen liefern, dann sollten wir sie auch nicht im Zentrum…
Ein Kollege hat mich kürzlich darauf aufmerksam gemacht, dass unserem Unternehmen ein neues Format gut tun würde. Dabei sollen Gleichgesinnte sich in regelmäßigen Abständen team- und sogar abteilungsübergreifend zusammenfinden, um fachliche Themen zu diskutieren und Wissen auszutauschen. Es stellt sich heraus: hierfür gibt es einen Begriff nämliche die Community of Practice (CoP).